Methan Atemgastest

Um eine Lactose- oder Fructoseintoleranz sowie eine Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB / SIBOS) zu diagnostizieren, werden sogenannte Atemgastests durchgeführt. Dabei wird je nach Verdachtsdiagnose eine entsprechende Lösung getrunken: Lactose, Fructose, Lactulose oder Glucose. Danach wird in regelmäßigen Abständen die Atemluft gemessen. Normalerweise wird dabei der Wasserstoff Gehalt in der Atemluft gemessen. Bei ca. 10 Prozent der Betroffenen produzieren die Bakterien allerdings keinen Wasserstoff, sondern Methan. Diese Menschen gehören dann zu den sogenannten Non-Respondern, da die normalen Messgeräte beim Allergologen bzw. Gastroenterologen keinen Methan Gehalt messen können.
Für diese Fälle gibt es zwei Anbieter in Deutschland, die die Methan Atemgastests zum Versand anbieten:

  1. Enterosan:

https://www.enterosan.de/aktuelles/2018/04/18/neu-atemgastest-jetzt-auch-mit-methan/

sowie die Patient_innenBroschüre:
https://www.enterosan.de/pdfs/sonstige%20Downloads/Atemgastestbrosch%C3%BCre.pdf


2. Sibolab:

http://www.sibolab.de/atemtest.html

Die Tests können über meine Praxis bestellt werden und werden dann Zuhause durchgeführt.
Bei Fragen kontaktieren Sie mich gerne oder vereinbaren Sie einen kostenlosen KennlernTermin

Klimakrise: Chefredakteur vom „Lancet“ ruft Ärzt_innen und medizinisches Fachpersonal zum zivilen Ungehorsam auf

Richard Horton ist Chefredakteur beim „The Lancet“- einem der renommiertesten medizinischen Fachjournale weltweit. Er hat am 24.10.2019 ein Video veröffentlicht, in dem er Ärzt_Innen und medizinisches Fachpersonal dazu aufruft zivilen Ungehorsam zu leisten um die Klimakrise abzuwenden:

„My name is Richard Horton and I’m editor of The Lancet.
The climate emergency that we’re facing today, is the most important existential crisis facing the human species and since medicine is all about protecting and strengthening the human species it should be absolutely foundational to the practice of what we do every single day. The GMC (General Medical Council) publishes an extremely important document which guides all health professionals duties of a doctor. The duties of a doctor are first and foremost to an individual patient or the public that they serve. The climate crisis is one of the most, I would say the most existential crisis facing our communities in the world today. Doctors and all health professionals have a responsibility and obligation to engage in all kinds of non-violent social protest to address the climate emergency. That is the duty of a doctor. (…)“


Der Frühling kommt- die Pollen leider auch…

Für die Meisten ist der Frühling die schönste Zeit des Jahres. Die Blumen und Bäume fangen an neu zu sprießen, die Tage sind länger hell und die Temperaturen werden wärmer. Leider können sich viele Menschen an genau dieser Zeit des Jahres gar nicht erfreuen, da die sprießenden Pflanzen noch etwas mit sich bringen: die Pollen. Das Immunsystem von Allergie-geplagten Menschen reagiert dabei in einer nicht angemessenen Weise auf die Fremdproteine. Niesen, tränende Augen und im schlimmsten Fall allergisches Asthma sind u.a. die Folge.

Wie ich Ihnen bei allergischen Geschehen in meiner Praxis helfen möchte, lesen Sie hier.

Damit auch Sie sich an dieser herrlichen Jahreszeit erfreuen können.

Achtsamkeit 2.0

In diesem spannenden Feature geht Nina Hellenkemper der unterschiedlichen Nutzung bzw. Benutzung von Meditation und Achtsamkeit nach. Sie zeigt wie gerade im Silicon Valley viel Geld in die Erforschung der Wirkmechanismen dieser alten spirituellen Techniken gesteckt wird. Dahinter verbirgt sie die Erkenntnis, dass Meditation nicht nur aus spirituellen, körperlichen und emotionalen Gründen genutzt werden kann, sondern auch zu einer Optimierung der Leistungsfähigkeit der Angestellten beiträgt. Mitarbeiter_innen brennen weniger schnell aus, sind kreativer und laufen somit schneller und länger im Arbeitshamsterrad. An diesem Beispiel zeigt sich gut, wie dünn der Grad zwischen Selbstoptimierung und Selbstfürsorge ist.

Zur Zeit ist das Feature leider nur als PDF nachzulesen. Es wird aber immer wieder beim NDR, WDR und Deutschlandfunk ausgestrahlt

Neues aus der Mikrobiomforschung

In den letzten Wochen sind in der Zeit drei spannende Artikel zum Thema Darm und Darm-Mikrobiom erschienen. Die Reihe greift einige der neusten Erkenntnisse aus der Mikrobiomforschung auf und gibt einen Einblick in die faszinierende – und manchmal auch erschreckende – Macht dieses neu entdeckten “Organs”.

Teil 1:
Da lebt was in Ihnen!

Teil 2:
Lieber Keimschleuder als Allergiker!

Teil 3:
Melancholische Mikroben

 

Ich, die Küchenschlampe, und mein Kampf gegen den fiesen Killerlappen…

…unter diesem amüsanten Titel erklärt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung Professor Dr. Dr. A. Hensel wieso einer der dreckigsten Orte in unseren Wohnungen und Häusern die Küchenspülen sind. Ein schöner Einblick in die Welt der Mikroben die uns umgeben…und unseren nicht immer ganz logischen Umgang mit ihnen.

Laktasekampagne

Ich möchte gerne ein Projekt weiterempfehlen, was mir sehr sympathisch ist: Die Laktasekampagne

Laktasekampagne

In Leipzig haben sie ein kleines Labor gegründet, welches Laktase herstellt. Es ist gegründet worden von Menschen die selber laktoseintolerant sind.

Der Grund für meine Empfehlung liegt einerseits im Präparat selber: es ist gut zu dosieren (entweder in Pulver Form oder als Kautablette), es kommt ohne unnötige Zusatz-und Hilfsstoffe und es ist günstig. Darüber hinaus finde ich es sehr ansprechend, dass es bei der „Laktasekampagne“ nicht darum geht Gewinn zu erwirtschaften, sondern Hilfe von Betroffenen für Betroffene anzubieten.

Wer mehr darüber erfahren möchte gelangt durch den nachfolgenden Link auf die Webseite der Kampagne:

www.laktasekampagne.de

Deutsches Buch zum Thema Dünndarmfehlbesiedlung

Die Dünndarmfehlbesiedelung (DDFB) ist in Deutschland ein noch relativ unbekanntes Thema. Bei einer DDFB oder englisch SIBOS (für Small Intestine Bacterial Overgrowth Syndrome) kommt es zu einer übermäßgen Vermehrung von Bakterien im Dünndarm. Dort sorgen sie durch die Verstoffwechselung von Nahrungsbestandteilen für einen ganzen Blumenstrauß an Symptomen: u.a. Stuhlunregelmäßigkeiten (Verstopfung und/oder Durchfall), Blähungen, Augenprobleme, Hauterscheinungen sowie dem sehr charakteristischen, dicken Blähbauch kurz nach dem Essen.

Das nun erscheinende Buch “ Dünndarmfehlbesiedelung: erkennen, verstehen, erfolgreich behandeln ” von der Ernährungsberaterin Doris Paas ist das erste Buch zu diesem Thema in deutscher Sprache. Bis jetzt gibt es hauptsächlich Veröffentlichungen in englischer Sprache von Dr. A. Siebecker, Dr. M. Pimentel und Gerard Mullen.

Das Buch ist sowohl für Betroffene als auch für Fachpublikum geeignet. Nachvollziehbar und verständlich erklärt Frau Paas die Zusammenhänge einer DDFB und gibt Hinweise bzgl Diagnose und Therapie. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch dazu beitragen wird, das Problem der DDFB in Deutschland bekannter und dadurch auch besser therapierbar zu machen.

http://www.dorispaas.de/book-ddfb

 

Frühling: Fluch oder Segen?

FrühlingsboteFür die meisten Menschen bedeutet Frühling das Ende von Mütze, Schal und Dunkelheit; das Wiedererwachen von Lebensenergie. Die Sonne wird wärmer, die Tage länger und die Stimmung hebt sich. Doch für immer mehr Menschen bedeutet der Frühling auch etwas ganz anderes: geschlossene Fenster, Niessattacken, Atemprobleme und Frust diese schöne Jahreszeit nicht genießen zu können. Doch das muss nicht so sein. In der Naturheilkunde gibt es verschiedene Ansätze um auf eine Allergie zu wirken. Hier erfahren Sie mehr dazu: Allergie aus Naturheilkundlicher Sicht

Juhu! Rentnerteich für Blutegel wiedereröffnet

Obwohl Blutegel in Deutschland unter Naturschutz stehen, gelten sie in der medizinischen Anwendung als „medizinisches Einwegprodukt“ und müssen nach der Behandlung getötet werden. Nun ist es der Biebertaler Blutegelzucht nach 9jährigem Bemühen endlich gelungen ihren – 2006 von den Behörden geschlossenen- Renterteich für Blutegel wieder zu eröffnen. Dies bietet nun wieder die Möglichkeit, die hilfreichen Tiere nach der Behandlung zurück zu schicken, wo sie in einem Teich leben können. Mehr dazu lesen sie hier.