Zusammenhang von Darmkrebs und hochverarbeiteten Lebensmittel?

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Gleichzeitig werden immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel konsumiert. Hochverarbeitete Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die mehrere Verarbeitungsschritte durchlaufen haben und viele Zutaten und Zusatzstoffe enthalten. Dazu gehören Dinge wie u.a Fertiggerichte, Süßigkeiten, Wurst, Softdrinks, Eiscreme, Süßigkeiten sowie Tiefkühlpizza. Eine Studie hat sich nun dem Zusammenhang zwischen beiden angeschaut

Inhalt der Studie

„Wissenschaftler untersuchten drei große US-Kohorten auf den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von ultraverarbeiteten Lebensmitteln und dem Darmkrebsrisiko bei Männern und Frauen. Dazu werteten sie die Daten von männlichen Probanden (n= 46 341) aus der Health Professionals Follow-up Study (1986-2014) und von Frauen (n=159 907) aus der Nurses‘ Health Study (1986-2014; n=67 425) und der Nurses‘ Health Study II (1991-2015; n=92 482) aus. Bei allen Studien wurde die Nahrungsaufnahme alle vier Jahre anhand von Fragebögen erfasst. Die Teilnehmenden hatten zu Studienbeginn keine Krebsdiagnose.
Während der 24 bis 28 Jahre der Nachbeobachtung wurden 3216 Fälle von Darmkrebs (Männer, n=1294; Frauen, n=1922) dokumentiert. Im Vergleich zu den Männern im untersten Fünftel des Konsums ultraverarbeiteter Lebensmittel hatten Männer im obersten Fünftel des Konsums ein um 29 % höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Diese Assoziationen blieben auch nach weiterer Anpassung an den Body-Mass-Index oder an Indikatoren für die Qualität der Ernährung (d. h. westliches Ernährungsmuster oder Ernährungsqualitäts-Score) signifikant. Bei den Frauen wurde kein Zusammenhang zwischen dem Gesamtkonsum ultraverarbeiteter Lebensmittel und dem Darmkrebsrisiko festgestellt.
Bei der Untersuchung auf Untergruppen der ultraverarbeiteten Lebensmittel war der Verzehr von Produkten auf Fleisch-/Geflügel-/Meeresfruchtbasis und zuckergesüßten Getränken bei Männern mit einem höheren Darmkrebsrisiko einher. Bei den Frauen war der Verzehr von Mischfertiggerichten mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko verbunden.
Bei der Studie handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine Rückschlüsse auf kausale Zusammenhänge ermöglicht.“

https://www.bdh-online.de/darmkrebs-durch-stark-verarbeitete-lebensmittel/

Originalpublikation zur Studie

Die Studie um die es geht, finden Sie hier:

Lu Wang, Mengxi Du, Doktor, Kai Wang et al. N. Association of ultra-processed food consumption with colorectal cancer risk among men and women: results from three prospective US cohort studies. BMJ 2022; 378: e068921 https://doi.org/10.1136/bmj-2021-068921

Darmsanierung in Köln

Wenn Sie Interesse an einer Darmsanierung haben, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses, unverbindliches Kennlern Gespräch.

Neue Studie: Darmbakterien und Alzheimer

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christoph Laske der Uniklinik Tübingen hat eine neuen Studie zum Darmmikrobiom veröffentlicht. Es konnte gezeigt werden, dass sich das Darmmikrobiom von Patient*innen mit Alzheimer von dem Darmmikrobiom von gesunden Patient*innen unterscheidet. Die Unterschiede waren in Bezug auf die Zusammensetzung der Bakterien als auch in Bezug auf die unterschiedlichen Stoffwechselprozesse der Darmbakterien deutlich nachweisbar.

In der AlzBiom-Studie wurden die Darmbakterien von jeweils 100 gesunden älteren Menschen ohne Gedächtnisbeeinträchtigung, 100 Personen mit leichten Gedächtnisbeeinträchtigungen und 100 Personen mit gesicherter leichtgradiger Alzheimer-Demenz untersucht.

Mit den Ergebnissen der Studie zeigen sich neue Wege in der (frühzeitigen) Diagnostik dieser Demenz-Art sowie auch potentiell für die Therapie auf.

„Wir haben eine Alzheimer-Signatur im Darmmikrobiom identifiziert, die zur Unterscheidung von Amyloid-positiven Alzheimer-Patienten von gesunden Kontrollpersonen verwendet werden kann“, beschreibt Studienleiter Prof. Laske. „Die Untersuchungsergebnisse sprechen dafür, dass eine Beeinflussung des Darmmikrobioms ein neuer, innovativer Ansatz zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankung darstellen könnte. Die Wirksamkeit eines solchen Behandlungsansatzes muss in zukünftigen Studien noch untersucht werden.“

Originalpublikation zur Alzheimer Studie

Die Studie um die es geht, finden Sie hier:

Laske C, Müller S, Preische O et.al. Signature of Alzheimer’s Disease in Intestinal Microbiome: Results From the AlzBiom Study. Frontiers in Neuroscience 16, 2022.

Darmsanierung in Köln

Wenn Sie Interesse an einer Darmsanierung haben, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Kennlern Gespräch.

<a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/medizinische-szene-3d-die-ein-zerbrechendes-gehirn-zeigt_5105028.htm#query=alzheimer&position=3&from_view=search&track=sph#position=3&query=alzheimer">Bild von kjpargeter</a> auf Freepik
Bild von kjpargeter auf Freepik

Probiotika bei psychischen Erkrankungen

Eine neue Studie der Universität Basel sowie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel hat den Zusammenhang zwischen Probiotika und der Behandlung von Depressionen untersucht. Die Ergebnisse geben Anlass, die Rolle des Darmmikrobioms bei psychischen Erkrankungen weiter zu erforschen.

„In ihrer neuen Studie haben die Forschenden systematisch untersucht, wie sich die Einnahme von Probiotika bei Patient*innen mit einer Depression auswirkt. Alle Teilnehmenden waren zur stationären Behandlung in den Universitären Psychiatrischen Kliniken und erhielten zusätzlich zu Antidepressiva während 31 Tagen ein Probiotikum (21 Personen) oder ein Placebo (26 Personen). Weder die Teilnehmenden noch das Studienpersonal wussten während des gesamten Studienzeitraums, welches Präparat die Proband*innen erhielten. Direkt vor der Behandlung, am Ende der 31 Tage sowie noch einmal vier Wochen später unterzogen die Forschenden die Teilnehmer*innen einer Reihe von Tests. Die Analyse ergab, dass zwar dank der Antidepressiva die depressiven Symptome bei allen Teilnehmenden abnahmen. In der Probiotika-Gruppe verbesserte sich der Zustand der Proband*innen jedoch deutlich stärker als in der Placebo-Gruppe.

Ein weiterer interessanter Effekt der Probiotika-Einnahme betraf die Hirnaktivität beim Anschauen neutraler und ängstlicher Gesichter. Dies untersuchten die Forschenden mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT). Bei Patient*innen mit Depressionen verhalten sich bestimmte Hirnregionen für emotionale Verarbeitung anders als bei psychisch Gesunden. Nach der vierwöchigen Probiotika-Einnahme normalisierte sich diese Hirnaktivität bei den Teilnehmenden, in der Placebo-Gruppe jedoch nicht.“ (Quelle: BDH)

Die vollständige Originalpublikation finden Sie hier: Anna-Chiara Schaub, Else Schneider, Jorge F. Vazquez-Castellanos et al. Clinical, gut microbial and neural effects of a probiotic add-on therapy in depressed patients: A randomized controlled trial. Translational Psychiatry (2022). https://www.nature.com/articles/s41398-022-01977-z

Die Studie liefert interessante Hinweise auf mögliche Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit und psychischem Wohlbefinden. Es handelt sich um eine einzelne Studie mit einer kleinen Teilnehmerzahl; ob und in welchem Umfang sich diese Ergebnisse verallgemeinern lassen, muss durch weitere Forschung geklärt werden. Eine Darmsanierung oder die Einnahme von Probiotika ersetzt in keinem Fall eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung bei psychischen Erkrankungen.

Wenn Sie Fragen zur Darmgesundheit haben oder mehr über das Zusammenspiel von Darm und allgemeinem Wohlbefinden erfahren möchten, stehe ich Ihnen gerne für ein kostenloses Kennlerngespräch zur Verfügung.

Atemworkshop

Atemworkshop. Es ist sehr lange her, dass ich den letzten Atem-Workshop angeboten habe. Da Gruppenangebote nochmal eine andere Energie und eine bereichernde Dynamik für die Teilnehmenden mit sich bringen, möchte ich an die Tradition anknüpfen. Am 26. Mai (Christi Himmelfahrt) um 16 Uhr biete ich in kleiner Runde (maximal 8 Teilnehmende) einen 1,5- bis 2-stündigen Atem-Workshop an.

Oft nehmen wir die Atmung als etwas Selbstverständliches, bemerken sie erst, wenn es Probleme gibt. Dabei ist die Atmung ganz essentiell für unser (Über)Leben. Die Art und Weise, wie wir atmen, beeinflusst nicht nur, wie es unseren Organen geht, sondern auch, wie wir uns fühlen. Unsere Lebensverhältnisse haben einen Einfluss darauf, wie wir atmen. Nicht nur Luftverschmutzung, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der wir atmen, hat einen negativen Einfluss. Dies geschieht oft unbemerkt und hat trotzdem einen nachhaltigen (negativen) Effekt auf unsere Gesundheit.

Nach einer kurzen Einführung zu Atmung und Atemtechniken im Allgemeinen stelle ich in dem Atemworkshop eine spezielle Atemtechnik vor. Der Holländer Wim Hof hat sich lange mit verschiedenen Atem- und Yogatechniken beschäftigt und für sich eine Kombination aus schneller, vertiefter Atmung und Atemanhalten entwickelt. Die Technik ist wissenschaftlich recht gut untersucht. Sie kann u.a. dazu beitragen das Nervensystem zu regulieren, den Blutdruck zu senken, die Atemmuskeln zu trainieren und das Immunsystem zu auszugleichen. Diese Wirkungen sind nicht für jeden Menschen garantiert, da jeder Mensch unterschiedlich auf die Methode reagiert. Die Übung kann ohne Probleme selber zu Hause durchgeführt werden.

Manchen von meinen Patient*innen habe ich die Technik bereits in Einzelsitzungen gezeigt, mehrere praktizieren sie erfolgreich regelmäßig. Trotzdem kann es nochmal interessant und hilfreich sein, sie in einer Gruppe zu praktizieren. Die Effekte sind dort oft nochmal verstärkt. Auch können aufkommende Frage gemeinsamen beantwortet werden.

Für Schwangere und Menschen mit Epilepsie eignet sich die Übung leider nicht.

Atemworkshop


Datum: 26. Mai 2022, 16 Uhr bis 17:30/18:00 Uhr
Ort: Naturheilpraxis Jung-Heiliger, Mainzer Str. 36, 50678 Köln
Kosten: 40 Euro

Weitere Workshop Angebote finden Sie hier: Workshops

Atemworkshop
Bild von storyset auf Freepik

Mehr Informationen zu Wim Hof erhalten Sie auf seiner Webseite: www.wimhofmethod.com

Ein sehr gutes Buch zum Thema Atmung ist „Breath„(Atmung) von James Nestor.

Wie Corona die Darmflora verändert

Am 2.September ist ein interessanter Artikel in der FAZ zum Thema Darmflora und Corona erschienen:

www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/corona-wie-das-virus-die-darmflora-veraendert-17508554.html

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verlauf von Infektionskrankheiten wie Corona und der Zusammensetzung der Darmflora?

Diese Fragen haben sich Wissenschaftler um Jonas Schlüter und Ken Cadwell von der New York University in New York City gestellt. In einem ersten Schritt prüften sie bei Mäusen, wie sich eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 auf die Darmflora auswirkt. Die Ergebnisse, derzeit bei einem Nature Journal im Begutachtungsprozess, haben sie kürzlich im Preprint-Journal Research Square vorgelegt. Wie aus dieser noch nicht begutachteten Arbeit hervorgeht, nahm die Mikrobenvielfalt im Darm der infizierten Tiere merklich ab. Einige Bakterienarten vermehrten sich dabei über die Maßen, während die Zahl anderer stark zurückging. Besonders ausgeprägt war das Ungleichgewicht der Darmflora bei Nagern, die mit großen Virenmengen infiziert waren. Diese Tiere wirkten sehr viel kränker als jene, die nur mit geringen Virenzahlen Kontakt gehabt hatten. In einem nächsten Schritt gingen die Wissenschaftler der Frage nach, ob beim Menschen vergleichbare Prozesse ablaufen.“

Nicola von Lutterotti bezieht sich in dem FAZ-Artikel hauptsächlich auf eine aktuelle Studie von Jonas Schlüter und Ken Cadwell von der New York University. Sie zeigt wie die Bakterienvielfalt im Darm während einer Coronainfektion abnimmt. Die Studie selber ist bisher als Preprint erschienen und kann hier eingesehen werden: www.researchsquare.com/article/rs-726620/v1

Darmsanierung in Köln

Wenn Sie Interesse an einer Darmsanierung haben, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Kennlern Gespräch.

Praxisumzug: Ab Dezember in der Südstadt

Nach sieben Jahren in Bayenthal steht ein Praxisumzug an. Ab dem 1.Dezember 2020 finden Sie mich in neuen Räumen in der Mainzer Str. 36. Direkt im Herzen der Kölner Südstadt am Eierplätzchen.

Praxisumzug

Bild von Freepik

Mundgeruch

Durch das Maskentragen riechen Menschen plötzlich mehr ihren eigenen Atmen und stellen fest, dass sie Mundgeruch haben. Dieser entsteht nicht durch die Maske, sondern wird jetzt erst wahrgenommen.

Ursachen für Mundgeruch


Mundgeruch kann verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigsten Gründen gehören Probleme im Mundraum oder im Verdauungssystem. Karies, Entzündungen am Zahnfleisch oder (nicht sichtbare) Speisereste in den Zahnzwischenräumen können einen unangenehmen Geruch verursachen. Hier lohnt sich ein Besuch beim Zahnarzt und ggf. 1-2 mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung.

Verdaungsprobleme als Ursache für Mundgeruch

Wenn der Geruch mit der Verdauung zusammen hängt, kann dies wiederum verschiedene Ursachen haben: Er kann aus der Speiseröhre, dem Magen oder dem Darm kommen. Meistens gehen dann andere, manchmal auch zunächst unbemerkte, Beschwerden mit dem schlechtem Atem einher. Hierbei kann es sich zum Bespiel um Sodbrennen, Brennen im Oberbauch, Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen, Blähbauch, Durchfall oder Verstopfung handeln. Wenn der Mundgeruch mit einem dieser Symptome auftritt, ist es sinnvoll einen genaueren Blick auf den Verdauungstrakt und die eigene Speisekarte zu richten. Durch eine genaue Befragung (Anamnese) und Untersuchung, lässt sich genauer eingrenzen, ob die Probleme eher von einer Gastritis, fehlender Magensäure, einer Unverträglichkeit oder einer Dysbiose (Fehlbesiedlung mit Bakterien im Darm) herrühren.

Mundgeruch und Darm

Schlechter Atem kann auch durch Darmbakterien entstehen. Eigentlich bilden unsere Darmbakterien zusammen eine Symbiose, die sich gegenseitig stützt und ernährt. Wenn es hier zu einem Ungleichgewicht kommt, kann eine vermehrte Gasbildung die Folge sein. Diese kann Wiederrum zu verstärktem Mundgeruch kommen. Auch eine fehlerhafte Verdauung der Nahrung kann die Ursache sein.

Darmsanierung in Köln

Da ich mich seit mehreren Jahren auf den Verdauungstrakt sowie die dort lebenden Bakterien spezialisiert habe, kann ich Ihnen gerne bei der Suche nach der Ursache für den Mundgeruch helfen. Wenn Sie Interesse an einer Darmsanierung haben, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Kennlern Gespräch.

Mundgeruch Maske
Mundgeruch Maske

Bild von cookie_studio auf Freepik

Methan Atemgastest

Um eine Lactose- oder Fructoseintoleranz sowie eine Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB / SIBOS) zu diagnostizieren, werden sogenannte Atemgastests durchgeführt. Dabei wird je nach Verdachtsdiagnose eine entsprechende Lösung getrunken: Lactose, Fructose, Lactulose oder Glucose. Danach wird in regelmäßigen Abständen die Atemluft gemessen. Normalerweise misst ein Test dabei den Wasserstoffgehalt in der Atemluft. Bei ca. 10 Prozent der Betroffenen produzieren die Bakterien allerdings keinen Wasserstoff, sondern Methan. Diese Menschen gehören dann zu den sogenannten Non-Respondern, da die normalen Messgeräte in allergologischen bzw. gastroenterologischn Praxen keinen Methan Gehalt messen können.

Methan Atemgastests Zuhause durchführen


Für diese Fälle gibt es in Deutschland inzwischen mehrere Anbieter, die die Methan Atemgastests zum Versand anbieten. Hierzu gehören u.a.: Labor Enterosan, Labor Ganzimmun, Sibolab und Dr Gut.

Methan Atemgastest

Darmsanierung in Köln

Die Methan Atemgastests können Sie über meine Praxis bestellen und dann Zuhause durchführen. Bei der Auswertung  stehe ich Ihnen dann zu Verfügung.
Wenn Sie Interesse an einer Darmsanierung haben, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Kennlern Gespräch.

Klimakrise: Chefredakteur vom „Lancet“ ruft Ärzt_innen und medizinisches Fachpersonal zum zivilen Ungehorsam auf

Richard Horton ist Chefredakteur beim „The Lancet„- einem der renommiertesten medizinischen Fachjournale weltweit. Er hat am 24.10.2019 ein Video veröffentlicht, in dem er Ärzt_Innen und medizinisches Fachpersonal dazu aufruft zivilen Ungehorsam zu leisten um die Klimakrise abzuwenden:

„My name is Richard Horton and I’m editor of The Lancet:


The climate emergency that we’re facing today, is the most important existential crisis facing the human species and since medicine is all about protecting and strengthening the human species it should be absolutely foundational to the practice of what we do every single day. The GMC (General Medical Council) publishes an extremely important document which guides all health professionals duties of a doctor. The duties of a doctor are first and foremost to an individual patient or the public that they serve. The climate crisis is one of the most, I would say the most existential crisis facing our communities in the world today. Doctors and all health professionals have a responsibility and obligation to engage in all kinds of non-violent social protest to address the climate emergency. That is the duty of a doctor. (…)“

Übersetzung auf Deutsch:

„Mein Name ist Richard Horton und ich bin Herausgeber von The Lancet.
Die Klimakrise, mit der wir heute konfrontiert sind, ist die wichtigste existenzielle Krise, der sich die menschliche Spezies gegenübersieht, und da es in der Medizin um den Schutz und die Stärkung der menschlichen Spezies geht, sollte dies absolut grundlegend sein für die Praxis dessen, was wir jeden Tag tun. Die GMC (General Medical Council) veröffentlicht ein äußerst wichtiges Dokument, das allen Angehörigen der Gesundheitsberufe die Pflichten eines Arztes vorgibt. Die Pflichten eines Arztes bestehen in erster Linie gegenüber dem einzelnen Patienten oder der Öffentlichkeit, der er dient. Die Klimakrise ist eine der größten, ich würde sagen, die existenziellste Krise, mit der unsere Gemeinschaften in der Welt heute konfrontiert sind. Ärzte und alle Angehörigen der Gesundheitsberufe haben die Verantwortung und die Pflicht, sich an allen Arten von gewaltfreiem sozialem Protest zu beteiligen, um die Klimakrise zu bekämpfen. Das ist die Pflicht eines Arztes. (…)“


Der Frühling kommt- die Pollen leider auch…

Für die Meisten ist der Frühling die schönste Zeit des Jahres. Die Blumen und Bäume fangen an neu zu sprießen, die Tage sind länger hell und die Temperaturen werden wärmer. Leider können sich viele Menschen an genau dieser Zeit des Jahres gar nicht erfreuen, da die sprießenden Pflanzen noch etwas mit sich bringen: die Pollen. Das Immunsystem von Allergie-geplagten Menschen reagiert dabei in einer nicht angemessenen Weise auf die Fremdproteine. Niesen, tränende Augen und im schlimmsten Fall allergisches Asthma sind u.a. die Folge.

Wie ich bei allergischen Beschwerden in meiner Praxis vorgehe, lesen Sie hier.

Allergie Naturheilkunde

Darmsanierung in Köln

Wenn Sie mehr über Darmsanierung erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses, unverbindliches Kennlern Gespräch.