Ernährungsberatung

„Du bist, was du deinen Darmbakterien fütterst.“

Den Ausspruch „Du bist, was du isst“ kennen viele. Doch genauer müsste es heißen: „Du bist, was du deinen Darmbakterien fütterst.“ Dies ist eine wichtige Grundlage für meine Ernährungsberatung.

Unsere Darmbakterien beeinflussen unseren Stoffwechsel, unsere Psyche und unsere Gesundheit auf vielfältige Weise. Je nachdem, was wir essen, vermehren sich unterschiedliche Bakterienarten in unserem Darm. Die Bakterien, die wir dort fördern möchten, ernähren sich vor allem von Ballaststoffen.

Ballaststoffe

Was sind Ballaststoffe?

Der Name ist etwas irreführend – er stammt aus einer Zeit, in der wir noch wenig über unsere Darmbakterien wussten. Damals ging man davon aus, dass bestimmte Nahrungsbestandteile bloßer „Ballast“ seien, weil wir sie selbst nicht verdauen können. Heute wissen wir: Viele dieser unverdaulichen Bestandteile sind eine zentrale Nahrungsquelle für unser Darmmikrobiom. Der passendere deutsche Begriff für die Präbiotika wäre wohl schlicht „Bakterienfutter“.

Ernährungsberatung

Ernährung als Therapie

In der chinesischen Medizin ist Ernährung traditionell der erste Schritt einer Behandlung. Erst später kommen Kräuter und Akupunktur ins Spiel . Auch in der westlichen Welt kommt der Ernährung in den letzten Jahren wieder mehr Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten zu.  Was wir essen, beeinflusst unseren Stoffwechsel – und dieser wiederum beeinflusst die Entstehung und den Verlauf vieler chronischer Krankheiten.

Die Grundlage für ein gesundes Mikrobiom und eine gute Stoffwechselgesundheit ist daher unsere tägliche Ernährung. Daneben gibt es bei Verdauungsbeschwerden manchmal auch konkrete, gezielte Interventionen, die zusätzlich notwendig sein können.

Individuelle Ernährungsberatung

Je nach Beschwerden empfehle ich unterschiedliche Ernährungsformen. Die Basis bildet – wann immer möglich – frisches, abwechslungsreiches, nährstoffreiches und selbst gekochtes Essen, mit möglichst wenig hochverarbeiteten Lebensmitteln.

Je nach Symptomatik ist langfristig ein hoher Ballaststoffgehalt sinnvoll. In manchen Fällen ist auch eine Low-Carb- oder ketogene Ernährung hilfreich. Gelegentlich ist es zumindest übergangsweise notwendig, bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe zu reduzieren oder ganz wegzulassen – etwa Laktose, Fruktose, Histamin, Gluten, Zucker oder FODMAPs. Dies besprechen wir gemeinsam.

Gute Ernährung macht Freude

Eine Ernährungsform lässt sich langfristig nur dann umsetzen, wenn sie zum Leben, zu den Gewohnheiten und zu den Wünschen des jeweiligen Menschen passt. Manchmal braucht es Übergangsphasen, in denen neue Routinen entstehen und sich der Geschmack neu ausrichtet. Aber langfristig gilt: Ernährung muss Freude machen – sonst passt sie nicht.

Erste Schritte zu einer gesünderen Ernährung

Wenn Sie sich ihre Ernährung mit Blick auf ihre jeweiligen Symptome, Krankheiten und ihr Mikrobiom anschauen möchten, dann vereinbaren Sie gerne einen kostenlosen Kennlern Termin. Da können wir besprechen, in welcher Form eine Ernährungsberatung bei Ihnen Sinn machen würde.